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Gärten
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"Wo sich Theologie und Gartenkunst durchdringen - Die Steyler Klostergärten des hl. Arnold Janssen"
©2010 Verlag Schnell & Steiner GmbH, Leibnitzstraße 13, D-93055 Regensburg ISBN 978-3-7954-2318-6 € 12,90
Fragen hierzu richten Sie bitte an den Autor Norbert Nordmann unter
Email: Norbert Nordmann | |
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Sonstige Grünflächen bei St. Michael |
Seite 8 |
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Das 1928 errichtete Stifterdenkmal vor dem Museum wird immer noch liebevoll gepflegt. In einem Achteck ist es von Blumen umgeben. Den Hintergrund bilden 8 Lindenbäume. Wer zur Lindenblüte nach Steyl kommt, ist überall vom Duft der Linden umgeben: Vereinzelt im Park, als Alleebaum an allen den Ordenssitz durchschneidenden Straßen und besonders an der gesamten Maasseite vor dem Hauptgebäude mehrreihig. Mit Blütensträuchern und meist immergrünen Bäumen ist seit ca. 20 Jahren der Bereich an der Druckerei und der früheren Bäckerei bepfanzt, ein wenig dornröschenhaft.
Die Missionsschwestern waren 1905 in ein eigenes Gebäude hinter dem Männerfriedhof gezogen. Arnold Janssen brachte dazu dem talentierten Bruder Erwinus Planzeichnen und Nivellieren bei. Laut Aussage von Schwester Paulina wurden zu Schwesternhaus und -garten viele Pläne von Schwestern gefertigt. Heute ist das Schwesternhaus von schönen Bäumen gerahmt. Ein großer Nutzgarten hinter dem haus ist von einem schönen landschaftlichen Park, u. a. mit einer Lourdesgrotte, gerahmt. Der friedhof strahlt eine große Würde und Ruhe aus. Zypressenartige Bäume bilden eine italienische Kulisse.
Der Garten der Klausurschwestern ist ebenfalls schön durchpflanzt. Nutz- und Erholungsarten umrahmen sich. Von der Klosterterrasse ist der schönste Blick auf eine Maaskurve und die gegenüber liegenden Felder möglich.
Der Garten der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung (ab 1876), südlich des Botanischen Gartens gelegen, besitzt ebenfalls Grotten, die Ähnlichkeit mit den Grotten von St. Michael aufweisen.
Weitere Gründungen Arnold Janssens bekamen neben einem Nutzgarten bis heute auch landschaftliche Teile mit religiösen Elementen. Besonders in St. Wendel arbeitete Arnold Janssen von der Planung über die Vermessung bis zur praktischen Ausführung intensiv mit. Für ihn war die Stadt Gottes immer breiter und tiefer gedacht als nur eine wörtliche Umsetzung als "Stadt". Der Paradiesgarten und die aus Arbeit und tiefem Ernst entspringende Feier waren für Arnold Janssen selbstverständlich und zusammengehörend (im totalen Gegensatz zum sog. Nutzenswahn von heute).. |
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